Thermische Reinigung sichert Vliesstoffproduktion für Atemschutzmasken und medizinische Schutzkleidung

SCHWING Technologies reinigt Maschinenteile der Vliesstoffindustrie im 24/7-Service

Weltweit laufen die Produktionslinien für Vliesstoffe auf Hochtouren: In Zeiten der Corona-Pandemie wird das Material dringend für die Produktion von medizinischen Textilien benötigt. Überall fehlt es an Masken, OP- oder Schutzkitteln. Um die Produktionsprozesse dieser Vliesstoffherstellung und die Versorgung mit medizinischem Schutzmaterial zu sichern, kommt es vor allem auf präzise arbeitende Maschinenteile an. Daher gilt es, die polymerverunreinigten Werkzeuge zuverlässig zu reinigen und schnell in den Produktionsprozess zurückzuführen.

SCHWING Technologies reinigt Maschinenteile der Vliesstoffproduktion

„Mehr denn je müssen wir unser Know-how gerade jetzt dafür einsetzen“, betont Thomas Schwing, Geschäftsführer von SCHWING Technologies, „mit kurzen Reinigungszeiten Maschinenstillstände zu reduzieren und Werkzeuge schnell wieder verfügbar zu machen.“ Das Unternehmen für Anlagenbau ist Spezialist für thermische Reinigungssysteme. Die Anlagen des deutschen Mittelständlers reinigen Maschinenteile: z.B. bis zu sechs Meter lange Spinnpakete oder Meltblown- und Spunbonddüsen. Entfernt werden neben PET, PP und PE auch weitere Polymere. Am NRW-Stammsitz in Neukirchen-Vluyn reinigt SCHWING auch als 24/7-Dienstleister und ergänzt seinen Service um die entsprechend Logistik.

Optimierter Reinigungsprozess mit Wechselschall

Um die Reinigung von Anlagenteilen der Vliesstoffproduktion zu beschleunigen, hat das Entwickler-Team von SCHWING den Prozess gerade erst optimiert. Dank beidseitigem Wechselschall müssen nun auch große Anlagenteile nicht mehr bewegt werden. Das spart neben Zeit vor allem Manpower. Neben einer thermischen Vakuumpyrolyse-Anlage nutzt das Unternehmen weitere Nachbehandlungssysteme, zu denen auch Ultraschallgeräte gehören. Zuvor seien bei diesem Prozess zwei Arbeitsschritte nötig gewesen, erklärt Schwing: „Neu ist nun, dass bei beidseitigem Wechselschall das aufwendige Drehen der Maschinenteile entfällt.“ Einsparungen bei Personalkosten, rascher Einsatz der Werkzeuge und verkürzte Maschinenstillstände seien die Vorteile, weiß der Experte. Gleichzeitig minimiert der Prozess das Risiko, Düsen zu beschädigen. Der gesamte, knapp 8-12-stündige Prozess sieht mehrere Reinigungsschritte vor: Dazu gehören die thermische Polymer-Entfernung ebenso wie die anschließende Hochdruck- und Ultraschall-Reinigung. Der abschließenden Trocknungsphase folgt eine finale Inspektion.

24/7 Reinigungsservice und Logistik

Seinen Kunden bietet SCHWING diese kompletten Reinigungsprozesse auch am Unternehmenssitz in Neukirchen-Vluyn an: dazu gehören die Demontage, die thermische Reinigung und, je nach Düsengröße, die Nachbehandlung und Inspektion. Rund um die Uhr, also 24/7, laufen die Anlagen am niederrheinischen Standort. Sieben Fachkräfte bringen dafür ihr gesamtes Know-how ein und wissen aus langjähriger Erfahrung, wie auch sehr empfindliche Teile zuverlässig und rückstandsfrei gereinigt werden können. Vier Transporter sind daneben täglich bis zu zehn Stunden im Einsatz, um verunreinigte Werkzeuge und Anlagenteile bei Kunden in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland abzuholen und wieder zurückzuliefern.
Ihr Ansprechpartner bei SCHWING:
Reinhold Bergmann, Leiter Reinigungsservice
+49 2845 930-151, r.bergmann@schwing-tech.com

Atemschutzmasken aus Polyester und Polypropylen
Funktionsprinzip der thermischen Vakuumpyrolyse