Steigende Anforderungen an Recyclingquoten, immer komplexere Materialmischungen und der zunehmende Einsatz von Rezyklaten stellen die Kunststoffindustrie vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig müssen Produktionsanlagen wirtschaftlich, zuverlässig und möglichst lange verfügbar sein. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Reinigung von Maschinen- und Werkzeugkomponenten.
Auf der Compounding & Recycling Expo 2026 am 23. & 24. September in Frankfurt zeigt SCHWING Technologies, wie thermische Reinigungstechnologien dazu beitragen können, Polymerablagerungen, Additive und Materialrückstände effizient zu entfernen und damit die Voraussetzungen für stabile Produktionsprozesse zu schaffen. Der Spezialist für thermische Reinigungssysteme präsentiert seine Technologien in Halle 11, Stand D713.
Unterschiedliche Materialien – unterschiedliche Reinigungsverfahren
Ob Compoundierung, Extrusion oder Kunststoffrecycling: Die Anforderungen an die Reinigung sind so unterschiedlich wie die eingesetzten Materialien und Bauteile. Insbesondere beim Wechsel zwischen verschiedenen Polymeren oder bei der Verarbeitung von Rezyklaten können hartnäckige Ablagerungen entstehen.
SCHWING Technologies setzt deshalb auf unterschiedliche thermische Verfahren, die gezielt auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.
VACUCLEAN und VACUCLEAN COMPACT arbeiten mit thermischer Vakuumpyrolyse und eignen sich unter anderem für die Reinigung von Granulierwerkzeugen, Extruderschnecken, Schneckenelementen, Laserfiltern und Filterscheiben. Dabei können unterschiedlichste Kunststoffe und Polymerreste entfernt werden.
Für besonders große Komponenten steht das Reinigungssytem MAXICLEAN zur Verfügung. Das thermische Pyrolyseverfahren eignet sich beispielsweise für große Extrusionswerkzeuge und Kunststoffe.
Eine besondere Lösung für anspruchsvolle Anwendungen bietet INNOVACLEAN. Die Wirbelbett-Technologie ermöglicht die Reinigung von Heißkanalverteilern, Lochplatten, Schneckenelementen und weiteren Komponenten. Auch Hochtemperaturkunststoffe wie LCP, PEI, PPS oder PI lassen sich damit thermisch reinigen.
Die thermischen Verfahren von SCHWING entfernen organische Verunreinigungen gezielt und ohne die zu reinigenden Metallkomponenten mechanisch zu beanspruchen. Je nach Anwendung können zusätzliche Nachbehandlungsverfahren eingesetzt werden.
Rezyklate verändern die Anforderungen an die Reinigung
Mit dem zunehmenden Einsatz von Rezyklaten steigen auch die Anforderungen an die Aufbereitung und Verarbeitung von Kunststoffen. Unterschiedliche Polymerarten, Additive, Füllstoffe und Verunreinigungen können zu komplexen Rückständen in Extrudern, Werkzeugen und Filtersystemen führen.
Für SCHWING Technologies ist deshalb eine individuell abgestimmte Reinigung ein wichtiger Bestandteil eines effizienten Recyclingprozesses.
Technologie trifft auf Service
SCHWING Technologies bietet nicht nur thermische Reinigungsanlagen für den weltweiten Einsatz, sondern unterstützt Kunden in Deutschland auch mit einem eigenen Reinigungsservice. Am Unternehmensstandort in Neukirchen-Vluyn am Niederrhein können Kunden und Interessenten ihre verschmutzten Komponenten unter realen Bedingungen testen lassen. Auf Basis der konkreten Bauteile und Verschmutzungen lässt sich ermitteln, welches Verfahren für die jeweilige Anwendung geeignet ist. Die Ergebnisse können anschließend als Grundlage für die Auswahl und Auslegung einer eigenen Reinigungsanlage dienen.
Nachhaltigkeit beginnt auch bei der Maschinenkomponente
Thermische Reinigung kann darüber hinaus einen Beitrag zu einem nachhaltigeren Umgang mit hochwertigen Maschinen- und Werkzeugkomponenten leisten. Werden Bauteile zuverlässig gereinigt und können dadurch länger beziehungsweise effizienter eingesetzt werden, lassen sich Ressourcen und Ersatzteilbedarf reduzieren.
SCHWING Technologies entwickelt seine Reinigungstechnologien kontinuierlich weiter und richtet den Blick dabei zunehmend auf energieeffiziente, sichere und automatisierbare Prozesse.
SCHWING Technologies auf der Compounding & Recycling Expo 2026
Auf der Compounding & Recycling Expo 2026 können sich Fachbesucher über die verschiedenen thermischen Reinigungstechnologien informieren und konkrete Anwendungen mit den SCHWING-Experten diskutieren.
23.–24. September 2026
Messe Frankfurt
Halle 11 | Stand D713
Im Mittelpunkt stehen dabei Lösungen für die Reinigung von Komponenten aus Compoundierung, Extrusion, Kunststoffverarbeitung und Recycling.
SCHWING Technologies lädt Fachbesucher ein, gemeinsam zu prüfen, wie sich thermische Reinigung in bestehende Produktions- und Recyclingprozesse integrieren lässt – für weniger Stillstand, höhere Maschinenverfügbarkeit und einen effizienteren Umgang mit Ressourcen.
Über SCHWING Technologies
Seit fast 60 Jahren am Markt, ist die SCHWING Technologies GmbH weltweiter Technologieführer für Hochtemperatursysteme zur thermischen Reinigung, thermo-chemischen Materialveredlung und Wärmebehandlung von Metallteilen und Werkzeugen der produzierenden Industrie. SCHWING fertigt und betreibt seine Anlagen am Geschäftssitz in Neukirchen-Vluyn am Niederrhein. Zu seinen international insgesamt etwa 2500 Kunden zählen Unternehmen der Kunststoff- und Faserindustrie sowie der Chemie- und Automobilbranche. Für jeden Reinigungsbedarf bietet das Unternehmen mit seinen rund 80 Mitarbeitenden die ökonomisch, ökologisch und qualitativ beste Geräte- und Systemlösung. Mit jährlich mehr als 250.000 nach höchsten Qualitäts- und Umweltstandards gereinigten Werkstücken ist SCHWING als Reinigungsdienstleister zudem ein zuverlässiger Servicepartner.
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