VACUCLEAN: Besonders schonende Vakuumpyrolyse für Metallteile und Werkzeuge

Polymerreste entfernen, ohne empfindliche Bauteile unnötig thermisch oder mechanisch zu belasten.

VACUCLEAN ist das System der SCHWING Technologies GmbH (Neukirchen-Vluyn) für besonders schonende thermische Reinigung unter Vakuum. Die Anlagen entfernen Kunststoff-, Polymer- und organische Rückstände von hitzebeständigen Metallteilen durch ein kontrolliertes Verfahren aus Abschmelzen, Vakuumpyrolyse und Oxidation.

Der entscheidende Vorteil liegt in der kontrollierten Wärmeführung: Das Reinigungsgut wird unter Vakuum langsam und gleichmäßig aufgeheizt. Ein großer Teil der anhaftenden Polymere schmilzt zunächst ab, bevor die verbleibenden organischen Rückstände thermisch zersetzt werden. Dadurch werden empfindliche Bauteile, Mikrobohrungen, feine Kapillaren, Filterstrukturen und komplexe Innengeometrien besonders schonend behandelt.

VACUCLEAN eignet sich vor allem für hochwertige Werkzeuge und Bauteile, bei denen mechanische Reinigung, unkontrolliertes Ausbrennen oder aggressive Verfahren zu Beschädigungen, Verzug, Rückständen oder Qualitätsverlusten führen können.

VACUCLEAN für Ihr Bauteil?

Lassen Sie Ihre Reinigungsaufgabe technisch einordnen. SCHWING prüft Bauteil, Rückstand, Polymer, Geometrie und Reinigungsziel – bei Bedarf mit Testreinigung und anschließender individueller Anlagenauslegung.

VACUCLEAN auf einen Blick

Merkmal

Einordnung

System

VACUCLEAN

Systemtyp

Elektrisch beheizte Vakuumpyrolyse-Reinigungsanlage

Hersteller

SCHWING Technologies GmbH (Neukirchen-Vluyn, Deutschland)

Verfahren

Vakuumpyrolyse mit Abschmelz- und Oxidationsphase

Hauptnutzen

besonders schonende Entfernung von Kunststoff-, Polymer- und organischen Rückständen

Geeignete Bauteile

hitzebeständige Metallteile, Werkzeuge, Filter, Düsen, Faserwerkzeuge, Extrusionswerkzeuge

Besonders relevant bei

Mikrobohrungen, Kapillaren, Filterstrukturen, komplexen Innengeometrien, hochwertigen Werkzeugen

Typische Modelle

VACUCLEAN 154, VACUCLEAN 254, VACUCLEAN COMPACT, VACUCLEAN 1212

Temperaturbereich

bis 480 °C; höhere Temperaturen bis 600 °C für Sonderanwendungen auf Anfrage

Typische Reinigungszeit

8 bis 30 Stunden, abhängig von Bauteil, Polymer und Rückstandsmenge

Energieversorgung

elektrisch beheizt

Medien

Strom und Wasser

Abluftbehandlung

katalytische Abluftreinigung

Nicht geeignet für

halogenhaltige Polymere sowie Polymere mit Flammschutzmitteln

Bei empfindlichen Werkzeugen reicht es nicht, Kunststoffreste einfach „wegzubrennen“. Entscheidend ist, wie kontrolliert Wärme in das Bauteil eingetragen wird.

VACUCLEAN arbeitet unter Vakuum. Dadurch wird der Reinigungsprozess kontrollierbar, und unkontrollierte exotherme Reaktionen werden vermieden. Das Bauteil muss nicht durch aggressive Sauerstoffzufuhr oder lokale Überhitzung belastet werden. Stattdessen wird die Temperatur langsam, gleichmäßig und überwacht aufgebaut.

Das ist besonders wichtig bei:

  • Mikrobohrungen in Spinndüsen,
  • Kapillaren in Spinnpaketen,
  • Filterstrukturen in Filterkerzen oder Leaf Discs,
  • engen Innenkanälen in Extrusionswerkzeugen,
  • empfindlichen Oberflächen,
  • montierten oder komplexen Werkzeugen,
  • hochwertigen Bauteilen mit engen Toleranzen.

Die Temperatur wird direkt am Reinigungsgut gemessen. So kann der Prozess an das konkrete Bauteil angepasst werden. Das reduziert das Risiko von Überhitzung, thermischem Verzug, Materialstress oder Beschädigung feiner Geometrien.

VACUCLEAN wird eingesetzt, wenn Kunststoff-, Polymer- oder organische Rückstände aus hochwertigen, komplexen oder empfindlichen Metallteilen entfernt werden müssen. Besonders relevant ist das Verfahren bei Bauteilen mit Mikrobohrungen, Kapillaren, Filterstrukturen, Innenkanälen, engen Durchlässen oder empfindlichen Oberflächen.

Typische Anwendungen finden sich vor allem in der Faserindustrie, Nonwovens-Produktion, Folienextrusion, Schmelzefiltration, Kunststoffverarbeitung, Compoundierung, Polymerproduktion und im Kunststoffrecycling.

Anwendung

Typische Bauteile

Warum VACUCLEAN relevant ist

Schmelzefiltration

Filterkerzen, Filterbündel, Filterstapel, Leaf Discs, Laserfilter

Filterstrukturen müssen von Polymerresten befreit werden, ohne die Funktion der Filterelemente zu beeinträchtigen.

Faserindustrie und Nonwovens

Spinndüsen, Spinnpakete, Meltblown- und Spunbond-Düsen

Mikrobohrungen und Kapillaren müssen erhalten bleiben; mechanische Reinigung kann feine Geometrien beschädigen.

Folienextrusion

Blasfolienköpfe, Folienwerkzeuge, größere Werkzeugkomponenten

Komplexe Innenkanäle und große Werkzeuggeometrien erfordern kontrollierte Erwärmung und schonende Reinigung.

Extrusion und Compoundierung

Extruderschnecken, Schneckenelemente, Extrusionswerkzeuge

Polymer-, Farb-, Additiv- oder Masterbatch-Rückstände müssen reproduzierbar entfernt werden.

Granulierung

Granulierwerkzeuge, Lochplatten, Breaker Plates

Bohrungen und Durchlässe müssen frei werden, ohne Werkzeuggeometrien zu beschädigen.

Kunststoffverarbeitung

Siebwechsler, Polymerpumpen, Düsen und Präzisionsbauteile

Empfindliche Bauteile profitieren von Reinigung ohne mechanisches Kratzen, Bürsten oder Ausbrennen.

Ob VACUCLEAN für ein konkretes Bauteil geeignet ist, hängt von Bauteilgeometrie, Werkstoff, Polymer, Rückstandsmenge, Reinheitsanforderung und Handling ab.

1. Schonendes Aufheizen und Abschmelzen

Das Reinigungsgut wird unter Vakuum langsam und kontrolliert aufgeheizt. Die Aufheizrampe lässt sich an Bauteil, Rückstand und Reinigungsziel anpassen.

Ein großer Teil der anhaftenden Polymere schmilzt ab und läuft in einen kühleren Abschmelzbehälter. Dadurch wird die Polymerlast reduziert, bevor die eigentliche Pyrolyse beginnt. Das ist besonders vorteilhaft bei stark belegten Filtern, Extrusionswerkzeugen, Blasfolienköpfen oder größeren Chargen.

2. Vakuumpyrolyse

Nach dem Abschmelzen werden die verbleibenden organischen Rückstände unter Vakuum thermisch zersetzt. Da der Prozess nicht als unkontrolliertes Ausbrennen erfolgt, sondern unter geregelten Bedingungen abläuft, werden empfindliche Werkzeuge und feine Geometrien geschont.

Spezielle Sensorik und direkte Temperaturmessung am Bauteil schützen das Reinigungsgut vor unnötiger thermischer Belastung.

3. Oxidation

Nach der Pyrolyse wechselt der Prozess kontrolliert in die Oxidationsphase. Dabei werden verbleibende Kohlenstoffrückstände oxidiert.

Je nach Bauteil, Polymer und Reinheitsanforderung können anschließend zusätzliche Nachbehandlungen erforderlich sein, zum Beispiel Druckluft, Wasserhochdruck oder Ultraschall.

Vorteile der VACUCLEAN-Technologie

Besonders schonend für empfindliche Geometrien

VACUCLEAN reinigt ohne mechanisches Kratzen, Bürsten oder Ausbrennen im Hauptprozess. Feine Bohrungen, Kapillaren, Filterstrukturen und Innenkanäle bleiben dadurch besonders geschützt.

Kontrollierte Wärmeführung unter Vakuum

Das Reinigungsgut wird langsam und gleichmäßig aufgeheizt. Vakuum, einstellbare Aufheizrampen und Temperaturmessung am Bauteil reduzieren das Risiko von Überhitzung, Verzug oder Materialstress.

Abschmelzen vor der Pyrolyse

Ein großer Teil der Polymere wird vor der eigentlichen Pyrolyse abgeschmolzen und separat aufgefangen. Das entlastet den Prozess besonders bei stark belegten Filtern, Werkzeugen und größeren Chargen.

Reproduzierbare Reinigungsergebnisse

Der automatisierte Prozess lässt sich an Bauteil, Polymer und Rückstandsmenge anpassen. Das unterstützt gleichmäßige Reinigungsergebnisse und sichere Wiederverwendung hochwertiger Werkzeuge.

Elektrisch beheizt

VACUCLEAN-Systeme sind elektrisch beheizt und benötigen keinen Gasanschluss. Für viele Standorte vereinfacht das die Integration in bestehende Produktions-, Wartungs- oder Servicebereiche.

Katalytische Abluftreinigung

Die Abluft wird über eine katalytische Abluftreinigung behandelt. Dadurch wird der Prozess technisch kontrolliert und sauber in den Anlagenbetrieb eingebunden.

Die Auswahl des passenden Modells richtet sich vor allem nach den regelmäßig zu reinigenden Bauteilen. Entscheidend sind Länge, Durchmesser, Gewicht, Chargengröße, Polymerbelastung, Abschmelzvolumen und Handling. Die hier beispielhaft genannten Modelle sind keine starren Branchenlösungen. Ein Recyclingbetrieb, ein Faserhersteller oder ein Extrusionsbetrieb kann je nach Bauteilgröße und Reinigungsfrequenz unterschiedliche VACUCLEAN-Modelle benötigen.

Modell

Typische Rolle

Typische Auslegungskriterien

VACUCLEAN 154

bewährtes Top-Lade-System für längere, schlanke oder kleinere bis mittlere Bauteile

regelmäßige Reinigung mit überschaubarem Chargenvolumen

VACUCLEAN 254

Top-Lade-System für längere Bauteile und größere Chargen

größere Bauteillängen, höhere Polymermengen, mehr Chargenvolumen

VACUCLEAN COMPACT

kompaktes Frontladesystem für kleinere Chargen und sensible Spezialteile

Laserfilter, kleine Düsen, Spinndüsen, kleine Pumpen, begrenzte Aufstellfläche

VACUCLEAN 1212

Frontladesystem für größere, schwerere oder voluminösere Bauteile

größere Filterbündel, Folienwerkzeuge, schwere Werkzeuge, Front-Loading

Top-Lade-Systeme

Top-Loader wie VACUCLEAN 154 und VACUCLEAN 254 eignen sich besonders für längere, schlanke oder chargenweise zu reinigende Bauteile. Sie werden von oben beladen und sind sinnvoll, wenn Bauteile per Kran oder geeigneter Vorrichtung eingebracht werden können.

Front-Lade-Systeme

Frontloader wie VACUCLEAN COMPACT oder VACUCLEAN 1212 eignen sich besonders für kompakte Spezialteile, größere Bauteile oder schwerere Werkzeuge, die über Wagen, Paletten oder kundenspezifische Beschickungssysteme gehandhabt werden.

Die Entscheidung zwischen Top-Lader und Frontlader ergibt sich aus der realen Bauteillogistik: Abmessungen, Gewicht, verfügbare Beschickung und Bedienabläufe am Standort.

VACUCLEAN COMPACT, die platzsparende Variante

VACUCLEAN COMPACT ist das kompakte System innerhalb der VACUCLEAN-Familie. Es ist für kleinere Chargen, sensible Spezialteile und begrenzte Aufstellflächen ausgelegt.

Typische Anwendungen sind:

  • Laserfiltersätze aus Recyclinganlagen,
  • kleine Granulier- und Extrusionswerkzeuge,
  • Schneckenelemente aus Compoundier-Extrudern,
  • Düsen und Spinndüsen,
  • kleine Zahnradpumpen und Präzisionsbauteile.

Auch VACUCLEAN COMPACT nutzt das Prinzip aus schonendem Abschmelzen, Vakuumpyrolyse und Oxidation. Gerade bei teuren und empfindlichen Kleinteilen ist entscheidend, dass Kunststoffreste aus komplexen Innenbereichen entfernt werden, ohne Mikrogeometrien mechanisch zu beschädigen.

Technische Informationen zu VACUCLEAN

Sie möchten technische Details zur VACUCLEAN-Systemfamilie prüfen? Die VACUCLEAN-Broschüre enthält Informationen zum Funktionsprinzip, zu typischen Anwendungen, Baugrößen, Toploader- und Frontloader-Systemen, Polymergruppen, Ausschlussgrenzen und technischen Daten.

Download: VACUCLEAN-Broschüre (englisch)
Format: PDF
Inhalt: Vakuumpyrolyse, Abschmelzen, Oxidation, Modellübersicht, typische Bauteile, Polymere und technische Daten

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Reinigungsaufgabe technisch prüfen lassen

VACUCLEAN eignet sich für viele organische Rückstände und zahlreiche technische Polymere. Entscheidend sind immer Polymerart, Additive, Konzentration, Bauteilgeometrie und Reinigungsziel.

Typisch geeignete Polymergruppen

Beispiele

Polyolefine

PE, HDPE, PP, EVA, EVOH

Polyester

PET, PBT, PC, PTT, PEN

Polyamide

PA6, PA6.6, PA12, PPA

Polystyrole und Acrylate

PS, ABS, SAN, PMMA

Hochleistungspolymere

PEEK, PEI, PI und weitere nach Prüfung

Polyurethane und Spezialpolymere

PUR, TPU, LCP und weitere nach Prüfung

VACUCLEAN ist nicht für halogenhaltige Kunststoffe und Rückstände wie PVC, PVDF, PTFE, PVDC oder PCTFE sowie für Polymere mit Flammschutzmitteln ausgelegt. Für halogenhaltige Kunststoffe setzt SCHWING in der Regel auf das Reinigungssystem INNOVACLEAN, da aggressive Zersetzungsprodukte sicher abgeführt und neutralisiert werden müssen.

Eine VACUCLEAN-Anlage wird nicht pauschal anhand eines Modellnamens ausgewählt. Grundlage ist die konkrete Reinigungsaufgabe: Bauteil, Polymer, Rückstandsmenge, Reinheitsanforderung, Prozessziel, Handling und Standortbedingungen. Bei neuen oder kritischen Anwendungen kann eine Testreinigung zeigen, wie sich Bauteil und Rückstand im VACUCLEAN-Prozess verhalten. Auf dieser Basis legen die SCHWING-Ingenieure die passende Anlagenlösung aus.

1. Reinigungsaufgabe einordnen

SCHWING bewertet Bauteile, Rückstände, Polymer, Geometrie, Gewicht, bisherige Reinigungsmethode und gewünschtes Reinigungsergebnis.

2. VACUCLEAN-Eignung prüfen

Geprüft wird, ob die Vakuumpyrolyse für Bauteil, Rückstand und Reinigungsziel geeignet ist – insbesondere im Hinblick auf Bauteilschonung, Mikrobohrungen, Innenkanäle und Filterstrukturen.

3. Testreinigung durchführen

Bei neuen, kritischen oder hochwertigen Bauteilen kann eine Testreinigung zeigen, welche Reinigungsqualität erreichbar ist und welche Nachbehandlung erforderlich wird.

4. Anlagenkonzept auslegen

Erst danach werden Kammergröße, Beschickung, Handling, Abschmelzvolumen, Chargengröße, Prozessdauer, Abluftführung und Integration in den Betrieb konkretisiert.

5. Investition belastbar vorbereiten

Das Ergebnis ist keine pauschale Produktempfehlung, sondern eine technisch begründete Anlagenlösung innerhalb der VACUCLEAN-Systemfamilie.

Was ist VACUCLEAN?

VACUCLEAN ist das SCHWING-System für besonders schonende thermische Reinigung unter Vakuum. Die Anlagen entfernen Kunststoff-, Polymer- und organische Rückstände von hitzebeständigen Metallteilen durch ein kontrolliertes Verfahren aus Abschmelzen, Vakuumpyrolyse und Oxidation.

Warum ist VACUCLEAN besonders schonend?

VACUCLEAN arbeitet unter Vakuum mit langsamem, einstellbarem Aufheizen und direkter Temperaturmessung am Bauteil. Dadurch müssen empfindliche Teile nicht unnötig stark thermisch belastet werden. Feine Geometrien wie Mikrobohrungen, Kapillaren, Filterstrukturen und Innenkanäle bleiben besser geschützt. Zugleich entfällt im Hauptprozess mechanisches Kratzen, Bürsten oder Ausbrennen.

Welche Bauteile können mit VACUCLEAN gereinigt werden?

Typische Bauteile sind Filterkerzen, Filterbündel, Filterstapel, Leaf Discs, Laserfilter, Spinndüsen, Spinnpakete, Meltblown- und Spunbond-Düsen, Blasfolienköpfe, Extrusionswerkzeuge, Schneckenelemente, Lochplatten, Siebwechsler, Polymerpumpen und weitere hitzebeständige Metallteile mit Kunststoff- oder Polymeranhaftungen.

Wie funktioniert der VACUCLEAN-Prozess?

Der VACUCLEAN-Prozess besteht aus drei Schritten. Zunächst wird das Bauteil unter Vakuum langsam aufgeheizt, sodass ein großer Teil des anhaftenden Polymers abschmilzt. Danach werden verbleibende organische Rückstände unter Vakuum thermisch zersetzt. Abschließend werden Kohlenstoffrückstände kontrolliert oxidiert. Je nach Bauteil und Reinigungsziel kann eine Nachbehandlung erforderlich sein.

Für welche Polymere ist VACUCLEAN geeignet?

VACUCLEAN eignet sich für viele organische Rückstände und zahlreiche technische Polymere, darunter Polyolefine, Polyester, Polyamide, Polystyrole, Acrylate, Hochleistungspolymere, Polyurethane und weitere Spezialpolymere nach technischer Prüfung. Entscheidend sind Polymerart, Additive, Konzentration, Rückstandsmenge und Bauteilgeometrie.

Für welche Rückstände ist VACUCLEAN nicht geeignet?

VACUCLEAN ist nicht für halogenhaltige Polymere sowie Polymere mit Flammschutzmitteln ausgelegt. Beispiele für halogenhaltige Polymere sind PVC, PVDF, PVDC, PTFE und PCTFE. Für solche Anwendungen ist ein anderes thermisches Reinigungsverfahren zu prüfen.

Was passiert vor der Entscheidung für eine VACUCLEAN-Anlage?

Vor einer Investitionsentscheidung prüft SCHWING die konkrete Reinigungsaufgabe technisch. Bei neuen, kritischen oder besonders hochwertigen Bauteilen kann eine Testreinigung sinnvoll sein. Auf Basis von Bauteil, Rückstand, Reinigungsergebnis, Nachbehandlung, Handling und Standortbedingungen legen die SCHWING-Ingenieure anschließend die passende VACUCLEAN-Anlagenlösung aus.

Wann ist ein anderes thermisches Reinigungssystem als VACUCLEAN sinnvoll?

Ein anderes System kann sinnvoll sein, wenn die Reinigungsaufgabe besser zu einem anderen thermischen Verfahren passt. INNOVACLEAN arbeitet mit Wirbelschicht-Reinigung und kommt insbesondere für geeignete kleine bis mittlere Bauteile infrage. MAXICLEAN ist als Pyrolyseofen vor allem für große Bauteile und halogenfreie Rückstände ausgelegt. Die grundsätzliche Systemauswahl wird auf der Pillar Page „Thermische Reinigung“ erläutert.

Ob Reinigungsservice, Versuchsreinigung oder eigene Anlage:
SCHWING unterstützt Sie bei der Auswahl des geeigneten thermischen Reinigungsverfahrens für Ihre Bauteile, Polymere und Produktionsanforderungen.