Virgilio Perez Guembe
Vertriebsgebiet: Süd- & Mittel-Amerika, Europa, Asien
Lacke, Harze, organische Beschichtungen und hartnäckige Produktionsrückstände kontrolliert von temperaturbeständigen Metallteilen entfernen.
Beschichtungen und organische Anhaftungen auf Metallteilen müssen bei Wartung, Wiederaufarbeitung, Fehlbeschichtungen oder wiederkehrenden Produktionsprozessen zuverlässig entfernt werden. Typische Anwendungen reichen von Lackiergehängen, Haken und Gestellen über Komponenten von Elektromotoren und Generatoren bis zu geeigneten Metallteilen aus der Lebensmittelindustrie.
Die thermische Reinigung zersetzt organische Beschichtungen und Rückstände durch kontrollierte Temperatureinwirkung. Welches Verfahren geeignet ist, hängt insbesondere von Bauteil, Werkstoff, Beschichtung beziehungsweise Rückstand und dem gewünschten Reinigungsergebnis ab.
Lacke, Harze und andere organische Rückstände können sich im laufenden Produktionsprozess auf Metallteilen aufbauen oder fest einbrennen. Mit zunehmender Belastung können Funktion, Weiterverwendung oder eine erneute Beschichtung der Bauteile beeinträchtigt werden. Durch die thermische Reinigung werden geeignete Metallteile für die Wiederverwendung, Neubeschichtung, Instandsetzung oder weitere Bearbeitung vorbereitet.
Bei wiederholt eingesetzten Haken, Gestellen und Lackiergehängen entstehen mit jedem Beschichtungsprozess zusätzliche Lackschichten. Der zunehmende Schichtaufbau kann Konturen, Kontaktstellen und die weitere Nutzung der Bauteile beeinträchtigen.
Bei der Aufarbeitung von Elektromotoren, Generatoren, Statoren oder Rotoren müssen Harze, Lacke und andere organische Isolationsmaterialien entfernt werden, bevor Komponenten weiterbearbeitet, neu gewickelt oder Werkstoffe zurückgewonnen werden können. Die thermische Entschichtung bereitet die metallischen Bauteile für diese nachfolgenden Arbeitsschritte vor.
Auf geeigneten Metallteilen aus der Backwaren- und Süßwarenproduktion können sich Fette, Zucker, Teigbestandteile oder andere organische Produktionsrückstände festsetzen und durch wiederholte Temperatureinwirkung zunehmend verkrusten oder einbrennen.
Die thermische Reinigung eignet sich für zahlreiche temperaturbeständige Metallteile mit organischen Beschichtungen oder hartnäckigen Anhaftungen. Entscheidend sind Werkstoff, Geometrie, Beschichtung beziehungsweise Rückstand und die zulässige thermische Belastung.
Bauteil/Komponente | Typische Reinigungsaufgabe | Besondere Anforderung |
|---|---|---|
Lackiergehänge, Haken und Gestelle | Lacke, Pulverlacke und andere organische Beschichtungen entfernen | Geometrie, Werkstoff und wiederholte thermische Belastung berücksichtigen |
Elektromotoren und Generatoren | Harze, Lacke, Isolationsmaterialien und weitere organische Anhaftungen entfernen | Aufbau, Werkstoffe und weitere Bearbeitungsschritte berücksichtigen |
Statoren und Rotoren | Harz- und Lackschichten von Wicklungen und metallischen Komponenten entfernen | thermische Belastbarkeit und Anforderungen an Instandsetzung oder Recycling beachten |
Metallteile aus der Backwaren- und Süßwarenproduktion | eingebrannte, verkrustete oder stark anhaftende organische Produktionsrückstände entfernen | Werkstoff, Geometrie und hygienische Anforderungen des Folgeprozesses berücksichtigen |
Weitere beschichtete oder organisch belastete Metallteile können abhängig von Werkstoff, Aufbau und thermischer Belastbarkeit ebenfalls geprüft werden.
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Die thermische Reinigung eignet sich für zahlreiche organische Beschichtungen und Anhaftungen auf temperaturbeständigen Metallteilen. Art und Menge des Rückstands beeinflussen die erforderliche Prozessführung und gegebenenfalls die anschließende Nachbehandlung.
Rückstandsgruppe | Beispiele | Für die Bewertung relevant |
|---|---|---|
Lacke und organische Beschichtungen | Lackschichten, Fehlbeschichtungen, mehrfache Beschichtungsaufbauten | Beschichtungsart, Schichtdicke und Bauteilwerkstoff |
Harze und Isolationsbeschichtungen | Harze und Lacke an Elektromotoren, Generatoren, Statoren und Rotoren | Bauteilaufbau, Werkstoffe und Ziel der Aufarbeitung |
Gummi und elastomere Rückstände | Gummischichten und vergleichbare organische Anhaftungen | Zusammensetzung und Rückstandsmenge |
Lebensmittelrückstände | eingebrannte oder verkrustete Rückstände aus Backwaren- und Süßwarenproduktion | Art und Menge der organischen Anhaftungen |
Fette und weitere organische Rückstände | Fette und produktionsbedingte organische Ablagerungen | Zusammensetzung, Bauteil und gewünschtes Reinigungsergebnis |
Für die Entlackung, Entschichtung und Entfernung hartnäckiger organischer Rückstände kommen insbesondere thermische Pyrolyseverfahren infrage. Entscheidend sind Bauteil, Werkstoff, Art und Menge der Beschichtung sowie die zulässige thermische Belastung.
In einem kontrollierten thermischen Prozess werden Lacke, Harze und andere organische Beschichtungen zersetzt und anschließend oxidiert. Prozessführung, Temperatur und Abgasbehandlung werden auf die jeweilige Reinigungsaufgabe abgestimmt.
MAXICLEAN eignet sich insbesondere für größere temperaturbeständige Metallteile mit halogenfreien organischen Beschichtungen und Anhaftungen. Typische Anwendungen sind unter anderem Elektromotoren, Generatoren, Statoren und Rotoren sowie größere Werkstückträger und beschichtete Komponenten.
Nicht jede Beschichtung und nicht jedes Bauteil kann mit denselben Prozessparametern behandelt werden. Beschichtungsart und -zusammensetzung, Schichtdicke, Bauteilmasse, Werkstoff und gewünschtes Reinigungsergebnis werden deshalb vor der Auslegung bewertet. Bei unbekannten Beschichtungen ist insbesondere zu klären, ob halogenhaltige Bestandteile vorliegen.
Nicht sicher, welches Verfahren zu Ihrer Entlackungs- oder Reinigungsaufgabe passt?
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Bei der thermischen Entlackung und Entschichtung kommt es nicht allein darauf an, organische Beschichtungen und Rückstände zu zersetzen. Entscheidend ist ein kontrollierter Prozess, der auf Bauteil, Beladung und Rückstand abgestimmt ist.
Temperatur und Prozessdauer müssen zur Art der Beschichtung und zur thermischen Belastbarkeit des Bauteils passen. Besonders bei Bauteilen, die anschließend wiederverwendet, instandgesetzt oder weiterbearbeitet werden, ist eine kontrollierte Prozessführung entscheidend.
Größe, Masse und Geometrie der zu entschichtenden Teile beeinflussen den Reinigungsprozess. Reinigungskammer, Beladung und Temperaturführung werden deshalb auf die jeweilige Aufgabenstellung abgestimmt.
Bei der thermischen Zersetzung von Lacken, Harzen und anderen organischen Rückständen entstehen gasförmige Reaktionsprodukte. Eine abgestimmte Prozessführung und thermische Abgasreinigung sind daher Bestandteil des Entlackungs- und Entschichtungsprozesses.
Nach der thermischen Behandlung richtet sich das weitere Vorgehen nach Bauteil und Verwendungszweck. Entscheidend ist, ob das Metallteil anschließend neu beschichtet, instandgesetzt, recycelt oder wieder im Produktionsprozess eingesetzt werden soll.
Nach der thermischen Zersetzung können Asche oder andere nicht organische Reststoffe auf dem Bauteil verbleiben. Diese werden bei Bedarf mit einer geeigneten mechanischen Nachbehandlung entfernt, bevor das Bauteil weiterbearbeitet oder neu beschichtet wird.
Bei Statoren, Rotoren und anderen Komponenten werden Harze, Lacke und weitere organische Rückstände entfernt, sodass Wicklungen und metallische Bestandteile für Instandsetzung, Neuwicklung oder Recycling zugänglich werden.
Vor einer erneuten Verwendung werden Oberflächen und funktionsrelevante Bereiche auf verbliebene Rückstände und den Zustand des Bauteils kontrolliert. Bei Komponenten aus der Lebensmittelproduktion können sich daran weitere betriebliche Reinigungs- und Hygieneschritte anschließen.
Elektromotor vor und nach der thermischen Reinigung (wiederaufbereitet)
Für die technische Bewertung sind vor allem Bauteil, Werkstoff, Beschichtung beziehungsweise Rückstand und das gewünschte Ergebnis relevant. Fotos oder Zeichnungen erleichtern die Einordnung.
Zum Bauteil:
Zur Beschichtung bzw. zum Rückstand:
Nicht jedes Unternehmen benötigt eine eigene thermische Reinigungsanlage. SCHWING übernimmt die thermische Entlackung und Entschichtung geeigneter Metallteile – von einzelnen Reinigungsaufträgen und Testreinigungen bis zur regelmäßigen Aufbereitung im laufenden Produktions- oder Instandhaltungsprozess.
Der Reinigungs-Service eignet sich insbesondere für:
Metallteile entlacken oder entschichten lassen
Unsicher, ob Reinigungsservice oder eine eigene Anlage sinnvoll ist?
Reinigungswege auf der Übersichtsseite vergleichen
Je nach Bauteil und Reinigungsziel können erforderliche Nachbehandlungs- und Prüfschritte in den Reinigungsprozess integriert werden. Auf Wunsch lassen sich zudem regelmäßige Reinigungsintervalle sowie Abholung und Rücklieferung in ein planbares Servicekonzept einbinden.
Geeignet sind insbesondere ausreichend temperaturbeständige Metallteile wie Lackiergehänge, Haken, Gestelle, Werkstückträger sowie Komponenten von Elektromotoren und Generatoren. Auch geeignete Metallteile aus anderen Produktionsprozessen können thermisch gereinigt werden.
Thermisch entfernt werden können insbesondere Lacke, Harze, organische Beschichtungen sowie eingebrannte oder verkrustete organische Produktionsrückstände. Die konkrete Eignung hängt von Zusammensetzung, Schichtdicke, Bauteil und Reinigungsziel ab.
Ja. Bei geeigneten Komponenten können Harze, Lacke und organische Isolationsmaterialien thermisch entfernt werden. Dadurch werden die Bauteile beispielsweise für Instandsetzung, Neuwicklung, weitere Bearbeitung oder Recycling vorbereitet.
Geeignete temperaturbeständige Metallteile aus der Backwaren- und Süßwarenproduktion können von hartnäckigen, eingebrannten oder verkrusteten organischen Produktionsrückständen befreit werden. Erforderliche betriebliche Hygiene- und Freigabeschritte schließen sich bei Bedarf an.
Die thermische Behandlung entfernt die organischen Bestandteile der Beschichtung oder Anhaftung. Asche und andere anorganische Reststoffe können zurückbleiben und gegebenenfalls eine ergänzende Nachbehandlung erfordern.
Das geeignete System hängt von Bauteilgröße, Werkstoff, Beschichtung, Rückstandsmenge und zulässiger thermischer Belastung ab. Für größere und robuste Bauteile sowie für die Aufbereitung von Elektromotoren, Generatoren, Statoren und Rotoren kommt insbesondere MAXICLEAN infrage.
Benötigt werden insbesondere Angaben zu Bauteil, Werkstoff, Abmessungen und Gewicht sowie zur Art und Menge der Beschichtung oder des Rückstands. Wichtig ist außerdem das gewünschte Ergebnis, beispielsweise Wiederverwendung, Neubeschichtung, Instandsetzung oder Recycling. Fotos und technische Zeichnungen erleichtern die Bewertung.
Ob Reinigungsservice, Versuchsreinigung oder eigene Anlage:
SCHWING unterstützt Sie bei der Auswahl des geeigneten thermischen Reinigungsverfahrens für Ihre Bauteile, Beschichtungen beziehungsweise Rückstände und Produktionsanforderungen.
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