Neukirchen-Vluyn, Oktober 2026 – Wenn sich vom 12. bis 16. Oktober 2026 auf der Fakuma in Friedrichshafen die internationale Kunststoffbranche trifft, ist auch SCHWING Technologies wieder vor Ort. Der Spezialist für thermische Reinigungstechnologien informiert in Halle A3, Stand 3111 über moderne Lösungen zur Entfernung von Kunststoffen und organischen Rückständen von Werkzeugen und Maschinenteilen.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die verschiedenen thermischen Reinigungstechnologien des Anlagenbauers. Auch die Frage, wie sich Reinigungsprozesse wirtschaftlicher, nachhaltiger und effizienter gestalten lassen, gewinnt für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Denn hochwertige Werkzeuge und Maschinenteile sind teuer. Eine gründliche Reinigung kann ihre Lebensdauer verlängern, ungeplante Stillstände reduzieren und dazu beitragen, die Produktionsqualität dauerhaft zu sichern.
„Wir möchten auf der Fakuma vor allem zeigen, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, ihre Reinigungsprozesse effizienter zu gestalten – von der passenden Anlagentechnologie bis hin zur professionellen Lohnreinigung“, sagt Christoph Mittler, Vertriebsspezialist bei SCHWING Technologies. Gemeinsam mit Viktor Brandner, Leiter der Lohnreinigung, steht er den Besuchern am Messestand für individuelle Fragen und konkrete Anwendungsfälle zur Verfügung.
Die passende Reinigungstechnologie für unterschiedliche Anforderungen
SCHWING Technologies verfügt über verschiedene thermische Reinigungsverfahren und kann damit ein breites Spektrum an Werkzeugen und Maschinenteilen bearbeiten. Dazu gehören Komponenten aus der Spritzguss- und Extrusionsindustrie ebenso wie Bauteile aus der Kunststoff-, Faser- und Recyclingbranche.
Für kleinere und unempfindliche Komponenten sowie zahlreiche Anwendungen aus dem Spritzgussbereich kommt beispielsweise die thermische Wirbelbetttechnologie INNOVACLEAN zum Einsatz. Das Verfahren eignet sich unter anderem für die Reinigung von Spritzdüsen, Lochplatten, Schneckenelementen, Rückstromsperren und weiteren kleineren Werkzeugkomponenten.
Für größere und komplexere Bauteile bietet SCHWING mit der VACUCLEAN-Technologie eine vakuumunterstützte thermische Reinigung. In der elektrisch beheizten Reinigungskammer werden organische Kunststoffanhaftungen kontrolliert und materialschonend entfernt. Je nach Anlagengröße, Reinigungsobjekt und Polymer lassen sich damit beispielsweise Extruderschnecken, Filterelemente, Folienblasköpfe, Düsen, Granulierwerkzeuge oder andere Maschinenteile reinigen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der MAXICLEAN-Technologie, die insbesondere für größere und schwer zu reinigende Komponenten eingesetzt wird. Damit können beispielsweise umfangreiche Heißkanalsysteme und andere größere Bauteile von Kunststoffrückständen befreit werden.
Reinigung als Alternative zum Austausch
Gerade in Zeiten hoher Investitions- und Produktionskosten gewinnt die Wiederaufbereitung vorhandener Komponenten an Bedeutung. Anstatt verschmutzte oder mit Kunststoff zugesetzte Maschinenteile auszutauschen, kann eine professionelle thermische Reinigung eine wirtschaftliche Alternative darstellen.
„Unsere Kunden kommen häufig mit sehr unterschiedlichen Aufgaben-stellungen zu uns. Gemeinsam prüfen wir, welches Verfahren für das jeweilige Bauteil, den Kunststoff und die gewünschte Reinigungsqualität geeignet ist“, erklärt Viktor Brandner.
SCHWING Technologies bietet dabei nicht nur den Bau entsprechender Reinigungsanlagen an. Mit seinem Lohnreinigungsservice übernimmt das Unternehmen die Reinigung von Kundenbauteilen auch als Dienstleistung. So können Unternehmen die Technologie zunächst im praktischen Einsatz kennenlernen, einzelne Reinigungsschritte auslagern oder kurzfristige Kapazitätsengpässe überbrücken.
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Fokus
Neben der zuverlässigen Entfernung von Kunststoffrückständen spielt die Wirtschaftlichkeit des gesamten Reinigungsprozesses eine immer größere Rolle. Moderne thermische Verfahren können dazu beitragen, manuelle Reinigungsarbeiten zu reduzieren, Maschinenstillstände zu verkürzen und hochwertige Komponenten wieder einsatzfähig zu machen.
Auch der Energieeinsatz und die Vermeidung unnötiger Ressourcenverbräuche rücken zunehmend in den Fokus. SCHWING Technologies entwickelt deshalb seine thermischen Reinigungssysteme kontinuierlich weiter und setzt unter anderem auf elektrisch beheizte Anlagen, die sich mit erneuerbar erzeugtem Strom betreiben lassen.
Besucher der Fakuma 2026 sind eingeladen, ihre konkreten Reinigungsaufgaben mit den SCHWING-Experten zu besprechen. Ob Heißkanal, Spritzgusswerkzeug, Extruderschnecke, Filterelement, Düse oder andere verschmutzte Maschinenteile – am Stand 3111in der Halle A3 geht es um die Frage, welches Verfahren für die jeweilige Anwendung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Über SCHWING Technologies
Die SCHWING Technologies GmbH ist seit fast 60 Jahren weltweiter Technologieführer für Hochtemperatursysteme zur thermischen Reinigung und Materialveredlung. Das inhaber-geführte Unternehmen mit Sitz in Neukirchen-Vluyn entwickelt und fertigt seine Anlagen in Deutschland und betreut rund 2.500 Kunden weltweit aus Industriebranchen wie Kunststoff, Chemie und Automotive.
Pressekontakt
Alexandra Schönberger
SCHWING Technologies GmbH
Oderstraße 7
47506 Neukirchen-Vluyn
T +49 2845 930 126
a.schoenberger@schwing-tech.com
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